Warner VWMeüller-Naegeli
TELEPHON 41893
ZÜRICH 7
WALDLISTR. 5 21. Fetruar 1942
Herr Dir, Dr, Wartmann
Zürcher Kunstgesellschaft
Zürich
Sehr geehrter Herr Dr, Wartrann,
Für Ihre Zeilen vom 7, Feburar danke ich Ihnen,
Sicher haben Sie aber unser damaliges wvelefongespräch ganz ver-
zessen ! Ebenso mein Schreiben von meinem Kuraufenthalt in Mammern
und- meine Zeilen vom 13. November 1941. Ich habe aber nicht nur
mit Ihnen , sondern auch mit einem Herrn Ihres Büros gesprochen
and feststellen müssen, Cases eigentlich ein Missverständnis kaum
vorliegen konnte, Ueber Umfang und Beschaffenheit meiner Tell-
Sammlung kann ich wirklich nicht gut schriftlich Bescheid geben
und da ich ja nicht sehr weit weg vom Kunsthaus wohne, haben Sie
es damals selber für richtig gefunden, wenn die Sammlung gelegent,
lich bei mir besichtigt würde. Sie sagten damals deutlich, dass
nur Cie Füssli-Arbeiten Sie stark in Anspruch nehmen und ich
nernach von Ihnen Antwort bekommen würde,
Wann also könnte eine Augenscheinnanme stattfinden?
Mit vorzüglicher hochachtung
DC
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