20 Am Tisch sitzt der Vater die Milchschale in der Hand Noch ist Krieg und man betet noch immer dasselbe Gebet Aber unterdessen wird das Feuer unter den Kesseln der Maschinen geheizt Der Heizer schnallt sich den Ledergurt um die mageren Hüften He he es ist die Zeit wo die Geldschrankknacker unterwegs sind Es ist die Zeit wo die Lungenkranken in den verschwitzten Betten röcheln Seht nur den Arzt wie er ironischen Blickes die Pinzette spreizt Aber der Mond lacht gutmütig altes Rhinozeros Wo in den Heuschobern die Magd einen Sohn gebar Kann Christus erstehen der die Welt in seinem Kopf trägt Ja unerhörtester Schrei der aus den Kloaken dringt Eisgroiten von elektrischem Licht durchrast Kirmesbrüllen von Glocken durchpaukt Auiomatenmann der leise hinschleicht Maiennacht Maiennacht oh deine Brüste von Flieder besetzt Wie von Geschwüren besetzt Sieg kündend Einen neuen Sieg mit Fahnen und Hindcnburg und einem Erlafj Unseres Kaisers AN DIE KOKOTTE LUDWIG / Dein Bein hängt über mir wie ein Sichelmond ganz klar; Deine Brüste atmen zwei junge Tiere hinter den besten Brüsseler Spitzen he gar<pon: Cafe ou lait — den maiin bitte und ein Glas Wasser Im Grunde bist du wie deine Schwestern die mit wippendem Bauch längs den Kloaken schleichen ängsilidi horchend auf den Pfiff der Sitte und der fleischfressenden Zuhälter Der Viehhändler dem du die Hosen stahlst und das Portemonnaie aus Alligatorenleder hat mich genau über deine Seele unterrichtet he — altes Schwein: nun bist du 50 Jahre aber noch träumen die Gymnasiasten stark von dir Sie träumen: du kämest leise mit dem geschmeidigen Rohrstock einheizend ihnen hinten was ihr Herze begehrt he ihr Lustgreise und Mädchenhändler ihr Zigeuner und Hoteldiebe betet betet wenn es euch Spaf* madit