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Jahresbericht 1993 (1993)

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Bibliografische Daten

fullscreen: Jahresbericht 1993 (1993)

Zeitschrift

Titel:
Jahresbericht
Sammlung:
Zeitschriften
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Persistenter Identifier:
20416
Erscheinungsort:
Zürich
ISSN:
1013-6916

Zeitschriftenband

Titel:
Jahresbericht 1993
Sammlung:
Zeitschriften
Dokumenttyp:
Zeitschriftenband
Signatur:
Per 374 : 1993
Persistenter Identifier:
20416_1993
Bandzählung:
1993
Erscheinungsort:
Zürich
Verlag:
Zürcher Kunstgesellschaft
Erscheinungsjahr:
1994
Ausgabenbezeichnung:
[Electronic ed.]
Sprache:
Deutsch

Kapitel

Titel:
Hinweis auf einige Neuerwerbungen
Sammlung:
Zeitschriften
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Strukturtyp:
Kapitel

Kapitel

Titel:
Das Zürchergebiet als farbiger Fleck
Sammlung:
Zeitschriften
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Strukturtyp:
Kapitel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Jahresbericht
  • Jahresbericht 1993 (1993)
  • Einband
  • Vorderer Buchspiegel
  • Titelseite
  • Inhaltsverzeichnis
  • Vorwort des Präsidenten
  • Sammlung
  • Ausstellungen
  • Graphische Sammlung
  • Bibliothek
  • Restaurierung
  • Veranstaltungen
  • Veröffentlichungen
  • Kunsthausbesuch
  • Zürcher Kunstgesellschaft
  • Direktion und Personal
  • Leerseite
  • Rechnung
  • Abbildungsteil
  • Leerseite
  • Hinweis auf einige Neuerwerbungen
  • Ein zeitloses Silleben von Pieter Claesz
  • Johann Heinrich Füssli "Oberon und Titania"
  • Das Zürchergebiet als farbiger Fleck
  • Alberto Giacomettis Meisterstück
  • Wurzelwerk - zu zwei Geschenken von Georg Baselitz

Volltext

DAS ZÜRCHERGEBIET ALS FARBIGER FLECK 
Zu den Aquarellen und Zeichnungen von E.G. Rüegg 
Der Graphiker, Maler und Zeichner Ernst Georg Rüegg 
(1883-1948) gehörte in den ersten drei Jahrzehnten unseres 
Jahrhunderts, zusammen mit Paul Bodmer, Hermann 
Huber, Karl Hügin, Reinhold Kündig, Ernst Würtenberger 
und Sigismund Righini zu jener Gruppe offizieller Zürcher 
Künstler, die sich durch öffentliche Aufträge, in Ausstel- 
lungen und Sammlungen, innerhalb der Stadt, aber auch 
in Kanton und Nachbarregion einen Namen gemacht 
hatten. 
Vor allem Rüeggs Druckgraphik fand früh Eingang in 
die öffentlichen Institutionen der Stadt. Die Graphische 
Sammlung der ETH besitzt heute das vollständige graphi- 
sche Werk des Künstlers.! Im Kunsthaus standen von 
Anfang an die Gemälde mit surrealistischem Einschlag im 
Mittelpunkt, um die sich eine repräsentative Auswahl von 
graphischen Blättern, rund die Hälfte des gesamten 
(Euvres, gruppierte . Diesem beeindruckenden Bestand an 
graphischen Arbeiten standen nur wenige Zeichnungen 
gegenüber, die hauptsächlich den Malerpoeten dokumen- 
tierten. Als einziges herausragendes Blatt erwarb die 
Sammlung 1918 Der wilde Mann erscheint den Bauern, eine 
grossformatige, allegorische Landschaftskomposition, in 
der Rüegg mit altmeisterlicher Scheibenrissmanier und 
dekorativer Flächenwirkung experimentierte. 
Obschon Rüegg 1911 zum Mitglied der Sammlungskom- 
mission ernannt wurde und von 1916 bis 1948 als Zeichen- 
lehrer an der Kunstgewerbeschule Zürich tätig war, wuchs 
der Bestand an Zeichnungen und Aquarellen zu Lebzeiten 
des Künstlers nicht weiter an. Die Gelegenheit, diese Lücke 
zu schliessen, bot sich 1989, als die Witwe des Künstlers 
sich freundlicherweise bereit erklärte, eine Auswahl von 
Werken auf Papier aus Familienbesitz der Graphischen 
Sammlung zu überlassen. 
Im Jahresbericht von 1989 wurden drei Blätter daraus 
abgebildet. Diesem Besuch folgte vier Jahre später ein 
zweiter, der es uns ermöglichte, die Auswahl an Land- 
schafts- und Porträtzeichnungen durch Druckgraphik, ver- 
schiedene Studien, ein Skizzenbuch und zwei entzük- 
kende, unbekannte Frühwerke zu ergänzen: Merkwürdiges 
oder die Geschichte vom verlorenen Sohn von 1907 in sechs dem 
Jugendstil verpflichteten Umrisszeichnungen und einem 
Begleittext aus der Feder des Künstlers sowie die vierzehn 
Entwürfe für eine unpublizierte Illustrationsfolge zu 
Rainer Maria Rilkes Die Weise von Liebe und Tod des Cornets Rilke 
{um 1917). 
In einem Brief an Katharina Kippenberg vom 13.10.1916 
beklagte sich Rilke (zehn Jahre nach Erscheinen der end- 
gültigen Fassung) über die Ausbeutung seines so überaus 
erfolgreichen Jugendwerkes durch Illustratoren, Kompon:i- 
sten und Wohltätigkeitsvereine, die sich zur Aktualisierung 
des Cornet-Stoffes die Kriegssituation zunutze gemacht 
hatten. In den Cornet seien die Motten gekommen, «die 
Mal-Motten, die Musik-Motten», meinte Rilke?. Schade, 
dass er Rüeggs Entwürfe nicht zu Gesicht bekam. Sie ent- 
halten in ihrer expressiven, die Umrisse auflösenden Lavie- 
rung durchaus etwas von der «Bewegtheit» und «Unauf- 
haltsamkeit im Hin- und Vorübergehen seiner Rhythmen», 
die Rilkes Cornet auszeichnen?. Dem Dichter begegnete 
Rüegg zum ersten Mal 1919 im Freundeskreis von Werner 
Reinhart. Der melancholische Ton, der Rüeggs lyrische 
Versuche wie auch seine allegorischen Kompositionen der 
Kriegsjahre durchzieht, ist auch den Cornet-Illustrationen 
eigen. Motive wie Abschied und Sehnsucht, Vision und 
Versuchung auf dem Lebensweg eines jungen Menschen 
treffen wir bei Rüegg in diesen Jahren häufig an. Auf dem 
Gemälde Die ferne Burg von 1917 (Kunsthaus Zürich)* reitet 
ein Jüngling an drei nackten Frauen vorbei. Die ferne, ver- 
schlossene Burg im Hintergrund erfüllt eine vergleichbare 
Funktion wie auf dem zauberhaft hingetuschten Blatt 
Ankunft im Schloss (Abb. 4), wo den jungen, lebenslustigen 
Reiter Liebe und Tod erwarten. 
Das Hauptinteresse unserer Auswahl galt den Land- 
schaftszeichnungen. Mit 27 Skizzen; Studien und Aqua- 
rellen führen sie die Liste der 20 Bildnisstudien, 7 Figuren- 
studien für Wandbilder, 2 Aktstudien, 7 Tierstudien, 5 
Farbstudien nicht nur an, vielmehr geben sie eine Vorstel-
	        

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