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Wegleitung zur Allianz-Ausstellung 1947

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Bibliografische Daten

fullscreen: Wegleitung zur Allianz-Ausstellung 1947

Monografie

Titel:
Wegleitung zur Allianz-Ausstellung 1947
Untertitel:
18. Oktober bis 23. November 194
Umfang:
64 ungezählte Seiten
Sammlung:
Kunsthaus Zürich
Dokumenttyp:
Monografie
Signatur:
a3/Z 80:19471018
Persistenter Identifier:
44313
Verantwortlichkeitsangabe:
Kunsthaus Zürich ; Texte von Leo Leuppi [und 5 weiteren]
Körperschaft:
Allianz, Vereinigung moderner Schweizer Künstler
Kunsthaus Zürich
Korporativer Künstler:
Allianz, Vereinigung moderner Schweizer Künstler
Veranstalter:
Kunsthaus Zürich
Herausgebendes Organ:
Kunsthaus Zürich
Erscheinungsort:
[Zürich]
Zürich
Verlag:
[Kunsthaus Zürich]
Erscheinungsjahr:
1947
Ausgabenbezeichnung:
[Electronic ed.]
Dimensionen (Quelle):
21 cm
Sprache:
Deutsch
Körperschaftenschlagwort:
Allianz, Vereinigung moderner Schweizer Künstler
Verantwortlichkeitsangabe:
Kunsthaus Zürich ; Texte von Leo Leuppi [und 5 weiteren]

Kapitel

Titel:
Vom Unbewußten in der Kunst
Sammlung:
Kunsthaus Zürich
Dokumenttyp:
Monografie
Strukturtyp:
Kapitel
Autor:
Moeschlin, Walter Johann

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Wegleitung zur Allianz-Ausstellung 1947
  • Einband
  • Werbung
  • Titelseite
  • Impressum
  • Einleitung
  • Ueber die Malerei von Sophie Taeuber-Arp aus "Die Welt der Erinnerung und des Traumes"
  • Worte rund um Malerei und Plastik
  • Synthèse des arts majeurs: architecture, peinture, sculpture
  • Die Entwicklung der Gestaltungsgrundlagen der konkreten Kunst
  • Vom Unbewußten in der Kunst
  • Abbildungsteil
  • [Verzeichnis der ausgestellten Werke]
  • Impressum
  • Leerseite
  • Werbung

Volltext

Walter J. Moeschlin 
Vom Unbewußten in der Kunst 
Im Jahre 1928 hatte Hans Arp, aus genialem Gefühl für die 
Vorgänge des Entstehungsprozesses eines Kunstwerkes, einige 
seiner Reliefs „Nach den Gesetzen des Zufalls geordnet‘ be- 
titelt. Ein Vorgang wurde hier durch das Werk eines Künstlers 
aufgedeckt und enthüllt, der bis dahin unserem Bewußtsein 
verborgen geblieben ist, verborgen, weil man nicht den Mut 
aufbrachte, einen Prozeß, den man so gerne den Mysterien zu- 
geordnet sehen wollte, ans Tageslicht zu befördern und einer 
bewußten Kontrolle zu unterwerfen. 
Arp hat als erster den Mut besessen, offen und ohne jede Scheu 
dem Zufall die hervorragende Bedeutung einzuräumen, die ihm 
in Wahrheit bei der Entstehung eines Kunstwerkes zukommt. 
Die Methode, die Anordnung einiger abstrakter Gegenstände 
(flache Ovalkörper) auf einer Ebene dem Zufall zu überlassen, 
hat ihm gezeigt, daß mittels ihr Bildwirkungen zu erzielen sind, 
die mit dem Bewußtsein zu erreichen nicht möglich waren. Im 
Grunde hat er nichts anderes getan, als was jeder Zeichner 
unbewußt tut, wenn er aus zehn hingeworfenen Skizzen die 
geeignetste ausliest, oder der Photograph, der von dreißig und 
mehr Aufnahmen desselben Gegenstandes sich für das ihm ent- 
sprechendste Bild entscheidet. 
Hans Arp hat also in künstlerischer Demut das Wesen des 
schöpferischen Vorganges erkannt und mit großer Ehrlichkeit 
durch seine Bildtitlung zur Schau gestellt. Wenn wir daher 
auf Grund seiner Erfahrungen und derer anderer zu sagen 
wagen: jedes große Kunstwerk ist ein „Zufallsprodukt‘“, oder 
besser gesagt, ein Produkt der Ausnützung des Zufalls; so 
wissen wir, daß wir damit einem Vorgang eine Bedeutung bei- 
messen, den leichthin als Zufall zu bezeichnen sich unsere Ver- 
nunft sträubt, denn was ist letztendlich dieser Zufall? Ist er 
nicht Aeußerung des Unbewußten durch mechanischen Reflex 
projiziert ? 
Wir sehen in den durch die automatische Methode entstandenen 
Bildwerken Verdrängtes ans Tageslicht treten und sonst nur im 
Traum Erlebbares optisch faßbar gemacht. Im scheinbar Zu- 
fälligen entdecken wir subjektiv Echtestes. Ob noch tiefere 
Schichten des Unbewußten durch diese Methode zu erfassen 
sind, nämlich zu kollektiven Urbildern vorzudringen, wird die 
Zukunft zeigen. 
Obwohl die Art, in dieser Weise Kunstwerke zu konzipieren, 
nicht ein Privileg unserer Epoche zu sein scheint, denn schon
	        

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