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Niklaus Manuel Deutsch

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Bibliografische Daten

fullscreen: Niklaus Manuel Deutsch

Monografie

Titel:
Niklaus Manuel Deutsch
Untertitel:
Juli 1936 : illustriertes Verzeichnis
Künstler:
Manuel, Niklaus
Umfang:
51 Seiten
Sammlung:
Kunsthaus Zürich
Dokumenttyp:
Monografie
Signatur:
a3/Z 80:19360712
Persistenter Identifier:
45091
Verantwortlichkeitsangabe:
mit Einführung von W. Wartmann ; Kunsthaus Zürich
Künstler:
Manuel, Niklaus
Verfasser von ergänzendem Text:
Wartmann, Wilhelm
Körperschaft:
Kunsthaus Zürich
Veranstalter:
Kunsthaus Zürich
Herausgebendes Organ:
Kunsthaus Zürich
Erscheinungsort:
[Zürich]
Zürich
Verlag:
[Kunsthaus Zürich]
Erscheinungsjahr:
[1936]
Ausgabenbezeichnung:
[Electronic ed.]
Dimensionen (Quelle):
21 cm
Sprache:
Deutsch
Personenschlagwort:
Manuel, Niklaus
Verantwortlichkeitsangabe:
mit Einführung von W. Wartmann ; Kunsthaus Zürich

Einleitung

Sammlung:
Kunsthaus Zürich
Dokumenttyp:
Monografie
Strukturtyp:
Einleitung

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Niklaus Manuel Deutsch
  • Leerseite
  • Titelseite
  • Einband
  • Vorderer Buchspiegel
  • Titelseite
  • Leerseite
  • Einleitung
  • Abbildung
  • Nachweisungen
  • Katalog der Ausstellung
  • Nachtrag
  • Impressum
  • Leerseite
  • Einband

Volltext

als Herzog von Mailand durch die Macht der Schweizer führte, dem 
Frühjahrzug nach Novara mit dem großen Juni-Sieg der Schweizer 
über die Franzosen und deutschen Landsknechte von 1513 und 
großem Beute- und Geldgewinn; dem Zug nach Dijon vom gleichen 
Sommer. Der Auszug vom April 1515 gipfelte Mitte September in 
der Riesenschlacht von Marignano, auf welche sofort wieder Vor- 
bereitungen für eine neue Fahrt über den Gotthard getroffen wur- 
den. Im März 1516 gingen gleichzeitig 15000 Mann für den Kaiser 
nach Graubünden und mit diesem vor Mailand, und 10000 über 
den Großen St. Bernhard, um mit den Franzosen Mailand gegen 
den Kaiser zu halten. Im Sommer 1521 erwirkte der Kardinal Schin- 
ner einen neuen Auszug für den Papst, und wieder schlug sich ein 
zweites schweizerisches Kontingent zu seinen französischen Geg- 
nern in Mailand. Nach der Einsetzung eines dritten Sforza erhielt 
Anfang 1522 der französische König ein weiteres Heer von 16000 
Schweizern, damit sie ihm Mailand noch einmal zurückgewinnen, 
doch lief ihr Angriff vor dem verschanzten Lager von Bicocca am 
27. April im Artilleriefeuer und am Ungestüm der deutschen Lands- 
knechte sich tot. 
Das Leben von Niklaus Manuel liegt zwischen dem Ausgang 
des 15. Jahrhunderts und dem Jahr 1530. In stillschweigender 
Übereinkunft wird bisher 1484 als sein Geburtsjahr hingenommen 
«auf Grund seiner künstlerischen Entwicklung». Er hat einen Groß- 
vater Jacob de Alemannis, der aus Chieri bei Turin um 1450 in 
Bern eingewandert und in der Folge Burger und Großrat geworden 
ist. Der Vater Emanuel Aleman, genannt Apotheker; reist 1482 
nach Chieri, um die Erbschaft seiner Mutter, der Witwe des Jakob 
Aleman zu ordnen, und ist 1491 bis 1493 bernischer: Läufer, Send- 
bote im Dienst des Rates. Die Mutter des Niklaus ist die unehe- 
liche Tochter Margaretha des aus.Brugg stammenden bernischen 
Ratschreibers Thüring Frickart. Sie heiratet in zweiter Ehe den 
Weibel Hans Vogt. Person und Name des Niklaus Manuel er- 
scheinen urkundlich zum erstenmal. in seinem eigenen Ehevertrag 
vom November 1509 mit Katharina Frisching. Er wird.durch die 
Heirat Schwiegersohn des Ratsherrn, Hauptmanns :und.bernischen 
Landvogts in Erlach, Hans Frisching des. Alteren, und Schwager 
von Hans Frisching dem Jungen, einem eifrigen Reisläufer. Den 
b
	        

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