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Jahrhundertwende

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Bibliografische Daten

fullscreen: Jahrhundertwende

Monografie

Titel:
Jahrhundertwende
Untertitel:
aus den Erinnerungen eines Wiener Malers
Umfang:
340 Seiten
Sammlung:
Handschriften
Dokumenttyp:
Monografie
Signatur:
D 97/66
Persistenter Identifier:
5996
Verantwortlichkeitsangabe:
Carl Moll
Autor:
Moll, Carl
Erscheinungsort:
[Wien]
Zürich
Verlag:
Carl Moll
Erscheinungsjahr:
[1942]
Ausgabenbezeichnung:
[Electronic ed.]
Dimensionen (Quelle):
30,5 cm
Sprache:
Deutsch
Personenschlagwort:
Moll, Carl
Verantwortlichkeitsangabe:
Carl Moll

Volltext

5 
Miethke , ein feinsinniger , hochgebildeter Mensch , 
gründlicher Emmer alter Kirnst , war ein gediegener 
Kaufmann und dabei ein großzügiger Förderer der 
Wiener Künstler seiner Zeit « Vielen f Makart 9 Fetten- 
kofen , Alt , Schindler 9 Rumpler , Schwaiger , Strasser , 
war er eine verläßliche materielle Stütze • Im 
Weitaus Stellungsjahre 1873 hat er bei Makart ein 
Kolossalbild bestellt - das Bild * Catharina Comaro" 
und zahlt dafür die auch für die damalige Seit 
beträchtliche Summe von fünfzigtausend Gulden » 
Das Bild wird aber nicht in der Weltausstellung f 
sondern , aus praktischen Gründen , im Künstlerhause 
ausgestellt — ebenso wie die folgenden , von Miethke 
veranlaßten großen Werke Makarts • Die praktischen 
Erwägungen erweisen sich als klug • Sur Besichtigung 
der Bilder drängt sich Wien in solchen Massen 9 daß 
die Besucher in der lothringerstraße bis zum Einlaß 
Schlange stehen , was sich später nur bei der Aus- 
duopn Stellung der Kriegsbilder "fweretschaglns wiederholt . 
Es wäre nicht gerecht 9 aus dieser Tatsache allein 
auf ein höheres Kunstinteresse der damaligen Zeit 
schließen zu wollen » Gewiß wrar mehr Interesse vor 
handen als heute , eine geruhsamere Zelt war diesem 
Interesse förderlicher f man fuhr noch langsam mit 
dem Fiaker durch das Leben , aber genau besehen 9 
war es bei Weretschagin wie bei Makart weniger das 
f 
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