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Jahresbericht 1995 (1995)

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Bibliografische Daten

fullscreen: Jahresbericht 1995 (1995)

Zeitschrift

Titel:
Jahresbericht
Sammlung:
Zeitschriften
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Persistenter Identifier:
20416
Erscheinungsort:
Zürich
ISSN:
1013-6916

Zeitschriftenband

Titel:
Jahresbericht 1995
Sammlung:
Zeitschriften
Dokumenttyp:
Zeitschriftenband
Signatur:
Per 374 : 1995
Persistenter Identifier:
20416_1995
Bandzählung:
1995
Erscheinungsort:
Zürich
Verlag:
Zürcher Kunstgesellschaft
Erscheinungsjahr:
1996
Ausgabenbezeichnung:
[Electronic ed.]
Sprache:
Deutsch

Kapitel

Titel:
Sammlung
Sammlung:
Zeitschriften
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Strukturtyp:
Kapitel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Jahresbericht
  • Jahresbericht 1995 (1995)
  • Einband
  • Vorderer Buchspiegel
  • Titelseite
  • Inhaltsverzeichnis
  • Vorwort des Präsidenten
  • Sammlung
  • Ausstellungen
  • Graphische Sammlung
  • Bibliothek
  • Restaurierung
  • Veranstaltungen
  • Veröffentlichungen 1995
  • Kunsthausbesuch
  • Zürcher Kunstgesellschaft
  • Direktion und Personal
  • Leerseite
  • Rechnung
  • Abbildungsteil
  • Leerseite
  • Hinweise auf einige Neuerwerbungen
  • Leerseite
  • Impressum
  • Leerseite

Volltext

SAMMLUNG 
Das herausragende Ereignis für die Sammlung des Kunst- 
hauses im Berichtsjahr ist die Schenkung von zwölf 
Gemälden von Herrn Walter Haefner. Schon rein wert- 
mässig dürfte es sich um die gewichtigste, die das Kunst- 
haus je entgegennehmen durfte, handeln; ihre besondere 
Bedeutung liegt aber darin, dass sie den beliebtesten Teil 
unserer Sammlung, die französische Kunst zwischen 
Impressionismus und klassischer Moderne, entscheidend 
verstärkt. Seit den zwanziger Jahren täuschen hervorra- 
gende Leihgaben, die teils sehr langfristig, teils wenigstens 
für mehrere Jahre gezeigt werden dürfen, darüber hinweg, 
wie schmal der Eigenbesitz in diesem Bereich ist. So tritt 
die Rennplatz-Szene von Edgar Degas neben ein einziges 
anderes Pastell seiner Hand; das Stilleben von Gauguin ist 
das erste Werk aus seiner reifen Zeit in Tahiti; Seurat war 
bisher überhaupt nicht vertreten, und die «Mas blancs A 
Saintes-Maries», die den Durchbruch van Goghs zur 
leuchtenden Farbigkeit seines für den Expressionismus 
grundlegenden Stils markieren, finden neben sich nur die 
«Chaumieres a Auvers», wenn man von zwei eher beiläu- 
figen, dunkeltonigen Frühwerken absieht. 
[m Zentrum der Schenkung Haefner stehen die Werk- 
gruppen von Monet und Magritte - zwei ebenso bedeu- 
tenden wie gegensätzlichen Künstlern, die beide den heu- 
tigen Betrachter wie wenig andere faszinieren. Die drei 
Gemälde von Claude Monet bilden ein beglückendes 
Ensemble in sich und mit den bereits vorhandenen sieben 
Werken seiner Hand. Sie verbinden in idealer Weise die 
«Meule au soleil» mit den beiden grossen Seerosen- 
Panneaux. Damit kann dieser Hauptmeister des Impres- 
sionismus, dessen Bedeutung für die Kunst des zwanzigsten 
Jahrhunderts sich noch stets deutlicher herauskristal- 
lisiert, in Europa ausserhalb von Paris nirgends so gut 
studiert werden wie in Zürich, wobei zwischen die Früh- 
und Spätwerke im Kunsthaus die nicht minder hervorra- 
genden Gemälde der klassisch-impressionistischen Zeit in 
der Sammlung Bührle treten. 
Ganz anders verhält es sich mit den vier Gemälden von 
Magritte, der bisher nur mit «La vie secrete», Inspirations- 
quelle von Giacomettis «Boulle suspendue», im Kunst- 
haus vertreten war. Mit dem programmatischen «A la suite 
de l’eau les nuages» und den drei beispielhaften späten 
Bildern — darunter der romantisch zauberhafte «Seize 
septembre» und «La chambre d’&coute» mit dem verblüf- 
fenden riesigen Apfel — setzen nun seine eigenwillig poe- 
tischen Bilderfindungen einen neuen Schwerpunkt. 
In seiner Grosszügigkeit ergänzte Walter Haefner die 
Schenkung der zwölf Gemälde mit der Publikation eines 
Kataloges, der anlässlich der Generalversammlung und an 
die Mitglieder der Vereinigung Zürcher Kunstfreunde 
gratis abgegeben werden konnte; er ist noch stets zu 
einem Vorzugspreis erhältlich. Wir können uns deshalb 
im zweiten Teil des Jahresberichts darauf beschränken, die 
Werkgruppen von Monet und Magritte eingehender zu 
betrachten. Um die Schenkung in ihrer Bedeutung zur 
Geltung zu bringen, wurden die Gemälde, die sich zum 
Teil schon seit den späteren siebziger Jahren als Leihgaben 
im Kunsthaus befinden, vom 30. Mai bis zum 2. Juli im 
zweiten Obergeschoss im ersten Saal links zusammen 
präsentiert. In einer Feierstunde am 31. Mai würdigte 
hier im kleinen Kreis Stadtpräsident Estermann mit 
einer gehaltvollen Ansprache die Leistungen Walter Haef- 
ners, der seine mäzenatische Tat aus Dankbarkeit für die 
während seiner Ausbildung von Stadt und Kanton Zürich 
erhaltene Förderung vollzog. Im Namen des Schenk- 
gebers sprach Herr Erwin Hottinger, Verwaltungsratspräsi- 
dent der Amag, die vor 50 Jahren von Walter Haefner 
gegründet wurde. 
Zu einem kleinen Familientag der Nachkommen von 
Frau Emma Haab-Escher gestaltete sich die Übereignung 
eines anderen Geschenkes, das schon seit drei Genera- 
tionen als Leihgabe neben seinem von dem Urgross- 
onkel August Abegg vermachten Gegenstück im Kunst- 
haus hängt: es ist der rechte Flügel eines Altars des älteren 
Berner Nelkenmeisters mit dem Christkind, das so nun 
wieder auf Dauer mit Maria und Joseph auf dem anderen
	        

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