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Auf dem Tisch lag eine Postanweisung von der 
„Jugend". 
Ich nahm das Manuskript, 
Es waren Verse. 
Ich fragte ihn: „Haben Sie das gemacht?" 
„O nein", lächelte er, „gewiß nicht!" 
Aber ich glaubte, daß er es sei. 
— Wir gingen durch die Kaulbachstraße. 
In der Sonne. 
Er nahm den Hut ab und die Sonne ließ sich wie 
ein goldener Vogel auf ihn nieder. 
„Ich habe einen schönen Akt", sagte ich. 
Ich mußte doch etwas sagen. „Der Habermann hat 
mich gemalt". 
Er sah mir durch die Bluse und meinte: 
„Vielleicht!" 
An der Ecke der Kaulbach^ und Veterinärstraße hockte 
eine italienische Blumen Verkäuferin. 
Er kaufte ihr eine rote Nelke ab und schenkte sie mir. 
Ich fühlte, daß er sie mir schenkte. 
Er ist hochmütig. 
Ich mag ihn nicht. 
Er verabschiedete sich. 
T Tm zu einer Schreibmaschine zu gelangen, stieg 
ich nachts durch ein Parterrefenster in den Verlag
	        

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