Von Gottes- und Menschenrechten.
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einer neuen Weise von Gottes- und Menschenrechten zu sprechen
wäre.
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Alle Kräfte ins Spiel bringen, die Anlage erschöpfen. Nichts 5. XII.
darf Reservat und unbewegt bleiben. Man lebt nur einmal. Erst
wo die Dinge sich erschöpfen, beginnt die Wirklichkeit.
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Deutschlands neuere Geschichte ist eine fortlaufende Legende
und verschämte Idealisierung von teilweise recht fraglichen und
meist übertriebenen Tatsachen. Es gilt diese wertvollen, fiktiven
Kräfte und Triebe von der profanen Heroengeschichte abzuziehen
und sie der religiösen wiederzugewinnen. Das wird eine schmerz
hafte Prozedur sein.
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Die deutsche Sprache ist das Schwert des Erzengels Michael,
und dieser ist, was immer man sagen mag, ein Katholik, kein
Protestant gewesen.
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,Exaltado, Radikalinsky!‘ hänsle ich mich. Es kommt auf eine 16. XII.
Liebkosung mehr oder weniger nicht an. Es wird mein erstes
Buch werden. Ich schreibe nahezu aus dem Gedächtnis. Die
Erregung läßt mir keine Zeit, meine früher aufgehäuften Notizen
noch einmal durchzulesen.
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Es ist notwendig, zunächst nur die Zusammenhänge zu betonen
und Einzelheiten zurücktreten zu lassen. Will ich einigermaßen
in Form bleiben, so werde ich nur ein Relief geben und auf die
angeregten Fragen später zurückkommen können. Es ist keine