Objekt: Korrespondenz Zürcher Kunstgesellschaft, Sammlung, 01.01.1939-31.12.1939

LHELM. SCHMID 
Yen. SCHMID 
Bahnhof Strasse 5°. 
Cen 6,.Dezember 1939. 
Herrn 
Direktor DR. Wilhelm Wartmenn 
Zürich. 
Kunst Haus am Heim Platz . 
Sehr z%zeehrter Herr Direktor 
Empfanzen Sie meinen verbindlichsten Dank für Ihre freundlichen Zeilen 
vom 2.Dezember d.,M. 
Schade,dass unsere Bemühungen dem zürcher Kunsthaus den Patenier zu sicher 
so weniz erfolzreich waren. 
Offen zestanden bin ich in Anbetracht der vorwaltenden Umstände, über die 
Zntschlusslosigkeit Ihres Interessenten nicht wenig überrascht,wenn ich 
daran denke,dass doch der Preis zu fem es mir zelunzen ist dem Kunsthaus 
den Patenier anzubieten zeradezu lächerlich billig ist. 
70 doch selbst für den allermittelmässigsten Hodler weit höhere Preise 
bezahlt werden müssen,von den Preisen die für zute Hodter mit Recht bezahlt 
wmerden müssen zar nicht zu reden. 
Auch zar nicht davon zu reden,dass es doch Hodler Bilder beinahe so viele 
wie Sand am Meere zibt wie man so sazt,während doch ein Patenmier ein so 
äusserst seltener Fund ist und auch für den vielfachen Preis doch einfach 
nicht aufzutreiben ist. 
Ganz abzesehen davon,dass das Oeuvre eines Patenier ja doch überhaupt 
zahlenmässiz nur zerinzfüzigen Umfanzes ist. 
Feststehende Tatsachen die doch wohl auch Ihrem Interessenten vielleicht 
nicht zanz unbekannt sein dürften. 
Vielleicht abe%* ist Ihr Interessent ein reicher Mann,der sehr empfindlich 
ist,sodass Sie ihm alle diese Dinze nicht einmal sazen durften. 
Schade ich hatte mein mözlichstes zetan Ihnen das Bild überhaupt endlich 
einmal zeizen zu können,mit der Aussicht es dem Kunsthaus zu einem sehr 
billigen Preis erhalten zu können. 
Meine Krkältunz ist ist bereits viel besser und werde ich Anfanzs der 
kommenden Woche wieder bei Ihnen vorbeikommen um das Bild abzuholen und e 
dem Besitzer zurückzugeben. 
Inzwischen bezrüsse Ich Sie in vorzüzlichster 
Zochschätzung: 
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