Full text: Die weissen Blätter (3(1916),1)

Rene Scfoicüefe Hans im ScßnakenfocB 
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bellen,- nach einer Weile): Schöne Hunde hat die Alte, <Pause.) Neulich 
habe ich gelesen, der Metschnikoff in Paris hat ein Mittel entdeckt, 
das Leben künstlich zu verlängern. <Pause.) Auf einmal stirbt über* 
haupt kein Mensch mehr, <Pause.) Dann wirst du nie Hauptmann. 
<Pause.) Wer ist denn eigentlich zuerst auf den Gedanken gekommen 
ZU rauchen? <Da Starkfuß die Achsel zudct, nach einer Pause): Schlaukopf! 
<Pause,) O je, da kommt schon wieder eine Madam, 
SIEBZEHNTER AUFTRITT 
Dieselben, Klär. 
Klär: Verzeihen Sie, Starkfuß, haben Sie Hans gesehn? 
Dimpfel: Doch, er ist im Park, 
Klär: Danke schön, 
Starkfuß <sich erhebend): Das heißt , , . 
Klär: Nein, danke, ich gehe lieber allein. <Ab.) 
ACHTZEHNTER AUFTRITT 
Dieselben. Schambediß <mit Tablett), 
Dimpfel: Aha! 
Starkfuß: Dich kann man brauchen! 
Dimpfel ahnungslos): Natürlich kann man mich brauchen. 
Starkfuß: Schrei nicht so. 
Dimpfel: Schrei ich? 
Starkfuß: Flüsterst du vielleicht? 
Dimpfel <auf Schambediß zeigend): Ich red' mit dem, 
Starkfuß <zu Schambediß); Die Frau Gräfin hat sich wohl schon 
zurückgezogen? <Schambediß sieht Dimpfel fragend an.) 
Dimpfel: Er fragt, ob die Alte schon ins Nest ist? 
Schambediß: Ja, ja, 
Dimpfel: Der Schwab kann nicht deutsch reden, gelt? 
Schambediß: Man versteht die Herren nicht immer. Sie sprechen 
halt hochdeutsch, 
Starkfuß: Ist das schwerer als französisch? 
Schambediß; Man hat's halt nicht gelernt, 
Starkfuß: Es wird aber jetzt im ganzen Land hochdeutsch ge^ 
sprechen.
	        
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